inhalt
presse
gemeinderatsitzungen
mailing
mobilfunk
brauhausfest
oberstreu
shop
gästebuch
junggesellenfest
impressum

 

gemeinde oberstreu                            von architekturweb

Alte Dorfmauer bröckelt in sich19.06.2002 17:15

Oberstreu (ger) Mit einer rund einstündigen Ortsbegehung startete die jüngste Gemeinderatssitzung in Oberstreu. Der Weg führte zunächst über den Friedhof. Der erst zehn Jahre alte Hauptgang zeigte sich einseitig stark einsackend und bedarf einer Renovierung.

Gemeinderat Oberstreu startete Ratssitzung mit Ortsbesichtigungen

Weiter ging's an der alten Dorfmauer entlang. Matthias Fuchs möchte gerne die Böschung an seinem Anwesen von der Gemeinde kaufen. Problematisch ist hier der Zustand der bröckeligen Dorfmauer. Auch zeigte sich der Gehsteig abschüssig. "Das ist er woanders auch" relativierte Bürgermeister Stefan Ledermann.

In der Antoniusstraße stehen noch drei große Birken, die zugunsten der langsam nachwachsenden Kastanien dazwischen gefällt werden sollen. An der Ecke Torstraße/Mellrichstädter Straße wird derzeit ein Haus umgebaut, das unter Denkmalschutz steht. Nicht erhärtet hat sich der Verdacht des Bürgermeisters, dass auch die zugehörige Mauer aus Bruchsteinen unter Denkmalschutz stehe. Diese soll saniert werden: "Wenn die Gemeinde Geld hat", so Ledermann. Der stellenweise hässliche Verputz außen soll jedenfalls entfernt werden und auch die unschönen Ziegel am Rand zur Nachbarscheune.

Wilder Graswuchs in der Von-der-Thann-Straße störte nicht nur das Auge des Gemeinderates. Mächtiger Moosbewuchs verhindert das Ablaufen des Wassers und zerstört auf Dauer die Teerschicht. "Hier muss unbedingt was geschehen", wurde einstimmig vor Ort entschieden. Die Pflasterrinnen der Straßen müssten von den Bürgern gesäubert werden, wurde festgestellt. Das Problem sei auch von anderen Stellen der Gemeinde bekannt.

Die Wörthstraße läuft in Richtung Ortsdurchfahrt in einer bewachsenen Verengung aus. Die Nachbarn beidseits zeigten sich interessiert am Kauf dieser Fläche. Nach eingehender Beratung plädierte der Bürgermeister für den Erhalt als öffentlichen Fußweg.