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Abschnittweise Sanierung der Gaden Oberstreu (m.O.) Zum Bebauungsplan "Oberer Steinach" der Stadt Mellrichstadt, in dessen Bereich
die angedachte Südspange fällt, hatte der Oberstreuer Gemeinderat keine Einwendungen.
Das Gremium nahm Kenntnis von der Stilllegung der Wasserversorgungsleitung von der Frickenhäuser Straße zur
Panzerwaschanlage des Bundeswehr-Standortes Mellrichstadt. Hierzu teilte VG-Geschäftsstellenleiter Peter Schmitt mit, dass die Anlage offenbar recht störanfällig geworden ist. Die Versorgung erfolgt nunmehr
anderweitig.
Der Überlandwerk Rhön GmbH kann, so das Dorfoberhaupt, mitgeteilt werden, dass im Jahre 2003 keine relevanten Straßenbaumaßnahmen anstehen, mit denen zwecks Kosteneinsparung gleichzeitig
Verkabelungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten.
Bezugnehmend auf einen Einzelfall besonderer Art richtete Bürgermeister Stefan Ledermann einen dringenden Appell an die Hundehalter, dafür zu sorgen,
dass Gehwege und Anlagen, aber auch Privatgrundstücke nicht verunreinigt werden. Eine eigene Satzung hielt der Gemeinderat nicht für erforderlich, da die Gemeinde auch ohne Satzung von Fall zu Fall nach den
Bestimmungen des Landesstraf-und Verordnungsgesetzes vorgehen und den Tierhalter mit entsprechenden Auflagen und Weisungen belegen kann. Das Problem sei nur, Zeugen zu finden, die bereits sind, ein unkorrektes
Verhalten eines Hundehalters zu bestätigen.
Architekt Zühlke hat nunmehr den in Verbindung mit dem Bayer. Landesamt für Denkmalpflege erarbeiteten Plan für die Sanierung der Kirchgaden-Anlagen in
Mittelstreu dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt.
Die geschätzten Kosten liegen bei rund 117 000 Euro. Der Gemeinderat stimmte den Planunterlagen und der Ausführung zu. Man war sich jedoch einig,
dass die gesamte Sanierungsmaßnahme nur in mehrjährigen Programmen und nur mit entsprechender Bezuschussung erfolgen kann.
Gemeinderätin Barbara Pfister machte sich zur Sprecherin einer Bürgerin in der
Riethe, die gerne die Bahnunterführung beim TSV-Heim für Fahrzeuge gesperrt sehen möchte. Diesem Wunsch vermochte Bürgermeister Ledermann nicht zu folgen. Die sehr enge Unterführung kann von Pkws nur im
Schritttempo durchfahren werden.
In gleicher Weise hielt das Ortsoberhaupt ein Geländer am Gemeindehaus nicht für erforderlich. Wenn dem so wäre, hätte sicherlich die Denkmalpflege längst eine
entsprechende Anordnung getroffen.
Gemeinderat Hubert Zirk bemängelte, dass bei der Sanierung der Kreuzigungsgruppe am Friedhof Mittelstreu die durch Witterungseinfluss beschädigte Christusfigur
restauriert, die beiden anderen Figuren jedoch noch nicht einmal gereinigt wurden. Dies soll nun durch die Gemeindearbeiter nachgeholt werden. Aufgeschlossen gegenüber der Bitte von Schulleiter Röhlinger zeigte
sich der Gemeinderat. Im Grundschulgebäude Mittelstreu kann der Ausbau eines Raumes im Dachgeschoss erfolgen. Bahnüberführung wird erneuert Oberstreu (m.o.) Herausragender
Beratungspunkt in der Gemeinderatssitzung war die Eisenbahnüberführung bei Kilometer 48 in der Riethe in Mittelstreu. Dieses Bauwerk ist mittlerweile in die Jahre gekommen und muss erneuert werden.
Die Eisenbahnbrücke überquert die Zufahrtsstraße von der B 19 zum Ortsteil Riethe. Das lngenieurbüro Mayer in Würzburg ist mit der Planfertigung beauftragt und hat nunmehr an die Gemeinde die Anfrage gerichtet,
ob gemeindlicherseits Interesse an einer vergrößerten Ausführung besteht. Änderungswünsche müssten aber aus dem Gemeindesäckel bezahlt werden. Bei einer Änderung der lichten Höhe hätte die Gemeinde
darüber hinaus auch die Kosten für die Anpassung der Straße zu tragen. Allerdings könnten die auf die Gemeinde entfallenden anteiligen Kosten bis zu 60 Prozent bezuschusst werden.
Die bestehende
Überführung weist eine lichte Höhe von 3,7 Metern und eine lichte Breite von 4,0 Metern aus. Sofern keine geänderten Maße gewünscht werden, würde die Bahn eine neue Überführung mit den gleichen Maßen
errichten und die Gemeinde hätte keinerlei Zahlungen zu leisten.
Der Neubau soll in der Weise erfolgen, dass dieser unmittelbar neben der bestehenden Brücke aufgeführt wird, die vorhandene Überführung
also während der Bauzeit weiter genutzt wird.
Gemeinderat Matthias Liebst sprach sich für eine lichte Höhe von vier Metern aus. Als lichte Breite hielt er das jetzige Maß von vier Metern plus 1,50 Meter
für einen Gehsteig für ausreichend.
Er gab zu bedenken, dass mit dem vorgesehenen Ausbau der B 19 dort eine Abbiegespur für die Riethe vorgesehen sei. Dann könne in diesem Bereich ein neues Baugebiet
geschaffen werden. Schon aus diesem Grund sei eine Brücke mit größeren Maßen als die jetzige Überführung erforderlich, da die überquerte Straße als Zufahrt zum angedachten neuen Baugebiet unerlässlich sei.
Dieser Auffassung stimmten auch die übrigen Ratsmitglieder bei der Gemeinderatssitzung zu, doch möchte man etwas genauer über die Kosten informiert werden. Auf Vorschlag von Bürgermeister Stefan
Ledermann, dem sich der Gemeinderat einstimmig anschloss, wird das Ingenieurbüro Mayer nunmehr gebeten, die auf die Gemeinde entfallenden Mehrkosten zu ermitteln. Dies soll für folgende Varianten erfolgen: bei
jeweils einer lichten Höhe von 4 Metern: a) Lichte Breite wie bisher 4,0 Meter plus Breite für einen Gehsteig; b) lichte Breite 5,50 Meter plus Gehsteig; c) oder als weitere Alternative lichte Breite wie bisher
4,0 Meter
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