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gemeinde oberstreu                            von architekturweb

Für einen sicheren Weg zur Schule20.08.2002 17:45

Oberstreu (m.o) Ein wichtiger Punkt der jüngsten Gemeinderatssitzung war die Behandlung eines Elternantrages zur Beförderung der Schulkinder aus Mittelstreu.

Bus hält künftig an der TSV-Halle und am Gemeindehaus Mittelstreu

Das Gebäude der Grundschule, die von den Kindern aus beiden Ortsteilen besucht wird, steht in Mittelstreu. Die Kinder aus Oberstreu werden mit dem Schulbus befördert, während die Kinder aus Mittelstreu zu Fuß zur Schule gehen. Die im Innerortsbereich von Mittelstreu westlich der B 19 und in der Riethe wohnhaften Kinder müssen auf dem Schulweg die stark befahrene B 19 überqueren. Schülerlotsen sind nicht eingesetzt, auch sind weder Ampel noch ein markierter Fußgängerüberweg vorhanden.

Nun haben sich einige in der Riethe wohnhafte Mütter schriftlich an die Gemeinde gewandt mit der Bitte, sich dafür einzusetzen, dass der Schulbus, der die Kinder aus Oberstreu befördert, an der TSV-Halle in Mittelstreu auf der An- und Heimfahrt einen kurzen Zwischenstopp einlegt und die dort (Riethe) wohnhaften Kinder zusteigen lässt.

Neben dem starken Verkehrsaufkommen auf der B 19 verweisen die Mütter auf die Gefährdung der Kinder aus der Riethe bei Hochwasser oder Glatteis, wenn eine Benützung der beiden Fußgängerbrücken nicht möglich oder unzumutbar ist. Eine Unterstellmöglichkeit an der TSV-Halle wäre vorhanden, auch hätte der Bus genügend Raum zum Wenden.

Zwischenzeitlich hat, wie Bürgermeister Stefan Ledermann bekundete, die Verwaltung Gespräche mit dem Bus-Unternehmen Sum aus Mellrichstadt aufgenommen. Der Bürgermeister zeigte drei Lösungsmöglichkeiten auf. Das Busunternehmen wäre bereit, an der TSV-Halle Mittelstreu zu halten. Voraussetzung wäre allerdings eine Wendemöglichkeit, außerdem müssten die Kinder aus Oberstreu, um den Zeitplan einhalten zu können, bei der Fahrt zur Schule fünf Minuten früher einsteigen. Höhere Kosten würden nicht verrechnet.

Diese erste Möglichkeit käme dem Wunsch der Mütter in der Riethe am weitesten entgegen, doch wäre die Ausfahrt von der TSV-Halle (Jahnstraße) in der B 19 Richtung Schule wegen der zu fahrenden rechtwinkligen Kurve hin-ein in die dort befindliche Engstelle an der Nepomukbrücke für einen Bus möglicherweise mit Schwierigkeiten verbunden.

Eine zweite Möglichkeit wäre eine weitere Haltestelle für die Schulkinder am Gemeindehaus Mittelstreu. Dort könnten dann nicht nur die in der Riethe wohnhaften Kinder, sondern auch alle Kinder, die westlich der B 19 zu Hause sind, einsteigen. Die dritte Möglichkeit wäre der Einsatz von Schüler-Lotsen und Hinweistafeln auf Kinder.

Bürgermeister Ledermann würde die zweite Lösungsmöglichkeit (Haltestelle Gemeindehaus) vorziehen, da die erste Variante möglicherweise weitere Anträge nach sich ziehen könnte. Er wies jedoch darauf hin, dass für die Gemeinde eine Beförderungspflicht nur dann vorliegt, wenn der Fußweg länger als zwei Kilometer und mit besonderer Gefahr verbunden ist.

Nach reger Debatte beschloss der Gemeinderat einstimmig, den Schulbus sowohl an der TSV-Halle (wenn dies möglich ist), als auch am Gemeindehaus für die Schulkinder halten zu lassen, und zwar jeweils bei der Fahrt zur Schule und beim Rückweg.

 

Jeeps im Siedlungsbereich und Sargwagen-Benutzung21.08.2002 15:39

Punkt für Punkt aus dem Gemeinderat Oberstreu

oberstreu (m.O.) Die Ratsmitglieder nahmen bei der Gemeinderatssitzung Kenntnis vom örtlichen Rechnungsprüfungsbericht zum Haushaltsjahr 2000. Kämmerer Peter Hehn gab die einzelnen Bemerkungen und Hinweise bekannt. Für die Reparatur der defekten Heizungsanlagen im Kindergarten Mittelstreu hat die Gemeinde seinerzeit 23 164 Mark gezahlt. Nach der getroffenen Vereinbarung muss daher der St. Urbanus-Verein Mittelstreu an die Gemeinde 3948 Euro erstatten.

Für den Bebauungsplan Grabeland wurde mit dem Planungsbüro Zehe ein Architektenvertrag abgeschlossen und zunächst auf Stundenbasis abgerechnet. Später stellte sich heraus, dass eine Abrechnung auf VOI-Basis günstiger wäre. Im Einvernehmen mit dem Büro Zehe wurde deshalb der Vertrag auf den günstigeren Abrechnungsmodus umgestellt.

Gemeinderätin Marianne Völkl wies auf einen schadhaften Pfeiler der Schaukel auf dem Kinderspielplatz Klingenweg hin und trug auf Bitten der Anwohner vor, dass nach deren Beobachtung Jeeps und Unimogs der Bundeswehr verstärkt durch den Siedlungsbereich fahren, statt die Panzerstraße zu benutzen. Bürgermeister Stefan Ledermann wird sich mit der Truppe in Verbindung setzen.

Ratsmitglied Thomas Streit regte an, bei Beerdigungen in Oberstreu wieder den noch vorhandenen Sargwagen zu benutzen. Dieser müsste allerdings erst in Ordnung gebracht werden. Der Bürgermeister wird das Erforderliche veranlassen. Aus gegebenen Anlass wies er darauf hin, dass nach dem bestehenden Vertrag mit dem Beerdigungsinstitut dieses lediglich die Aufgabe hat, die Grabstelle auszuheben und zu verfüllen. Alle anderen Leistungen können die Angehörigen auch anderweitig in Auftrag geben.

Auf Hinweis von Gemeinderat Gerhard Leinsle, ob die an den Ortseingängen bestehenden Hinweistafeln zur 1200-Jahrfeier noch verbleiben sollen, kam man überein, die Tafeln zu belassen, aber die Beschriftung zu ändern. Es werden hierfür Angebote eingeholt.

Beiträge ausgesetzt21.08.2002 15:12

Für Entwässerung

  Oberstreu (m.O.) Eine erfreuliche Mitteilung für die Bürger der Oberstreuer Gesamtgemeinde: Der Gemeinderat hat im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung am Montag beschlossen, die Einhebung der 9. und 10. Rate des Ergänzungsbeitrages für die Entwässerungsanlage auszusetzen. Die Raten wären am 1. Oktober dieses Jahres und am 1. April 2003 fällig.

Diese Entscheidung ist darin begründet, dass die Ausschreibung sowohl für die Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Heustreu-Hollstadt und auch für die gemeindeeigenen Maßnahmen ein günstigeres Ergebnis als erwartet erbracht haben. Allerdings stehen noch einige Ausschreibungen aus. In jedem Falle muss nun eine Nachkalkulation erfolgen. Gegebenenfalls erfolgt eine Nacherhebung oder - was allerdings nicht sehr wahrscheinlich ist - eine Rückzahlung zu viel erhobener Beiträge.