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gemeinde oberstreu                            von architekturweb

Sitzung des Oberstreuer Gemeindrates

Am 7.07. kommt der G:R. zu einer Sitzung zusammen. Themen u.a. Planung eines Radweges von Unsleben nach Oberstreu.

Ergebnisse:

Mobilfunkmast nun weit vom Ortsbereich entfernt

Zahlreiche Baugesuche beschäftigten den Gemeinderat in der jüngsten Sitzung.

Der Antrag von Miryam und René Fischer, die das Wohnhaus in der Schulstraße 1 in Mittelstreu aufstocken und eine Garage mit Carport anbauen wollen, passierte das Gremium mit einer Einschränkung. Sie müssen eventuell später den Dachvorsprung auf eigene Kosten zurück bauen, wenn dies die Gemeinde als unmittelbare Anliegerin als notwendig erachten sollte.

Keine Einwendungen gab es beim Bauantrag von Stefan Beck in Oberstreu, Am Fürstenbrunnen 6, der dort ein Carport errichten will.

Als nächstes lag dem Gremium der Plan für das Bauvorhaben der Firma Vodafone vor. Auf dem Grundstück der Gemarkung Mittelstreu, Flst. 5248, soll eine Basisstation für das Mobilfunknetz Vodafone D2 errichtet werden, bestehend unter anderem aus einem 45 Meter hohen Stahlgitter-Mast.

Bürgermeister Stefan Ledermann bezeichnete es als günstig, dass von der Firma letztendlich ein Grundstück in möglichst großer Entfernung vom bebauten Ortsbereich akzeptiert wurde. Ursprünglich bestand nämlich ein Vertrag mit dem Wasserzweckverband Mellrichstädter Gruppe, der in der Bevölkerung auf Widerstand gestoßen war, da er das Aufstellen der Basisstation auf dem Gelände des Wasserwerkes ermöglicht hätte.

Dieser erste Vertrag wurde aufgehoben. Der vorliegende Bauantrag wurde nun einstimmig genehmigt, allerdings muss die Mobilfunkfirma noch die Zufahrtsmöglichkeit abklären.

 

Anpflanzen um die Marienbrücke

Oberstreu (m.o.) Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Oberstreu befasste sich das Gremium mit den Anträgen aus den Bürger-Versammlungen in beiden Ortsteilen.

Was den Ortsteil Mittelstreu betrifft, haben sich die Bedenken gegen die Basisstation für das Mobilfunknetz durch die Ausweisung eines möglichst ortsfernen Grundstücks erledigt. Die angeregte Ergänzung der Straßenbeleuchtung in der Riethe wird in Angriff genommen, sagte Bürgermeister Stefan Ledermann.

In Sachen Umgehungsstraße ist die Gemeinde, so der Bürgermeister, weiter tätig. Es fand unter anderem ein Gespräch mit dem künftigen Landrat Thomas Habermann statt. Zur Zeit wartet man auf eine letzte Plan-Ergänzung, nach deren Vorlage ein neues Gespräch mit der Anliegerin stattfinden soll. Auf jeden Fall soll durch eine sorgfältige Planung absolut sicher gestellt werden, dass ihre Lage bei Hochwasser keinesfalls beeinträchtigt, sondern im Gegenteil verbessert wird.

Die Gemeinde wird auch zusätzlich auf die Schaffung weiterer Durchlässe im Bereich der südlich der Ortschaft gelegenen Streubrücke dringen, um einen verbesserten Abfluss der Streu bei Hochwasser zu ermöglichen. Bezüglich der von der Anliegerin benötigten Grundstücksfläche von zirka 250 Quadratmetern wäre die Gemeinde auch zu einem Gelände-Tausch im dortigen Bereich bereit.

Hinsichtlich der in Oberstreu vorgetragenen Wünsche wurde darauf hingewiesen, dass die Trinkwasser-Qualität jederzeit erfragt werden kann. Die angeregte Ausweisung eines gemeinsamen Gewerbegebietes wird geprüft. Der zum Teil heftigen Kritik über die Abholzung im Bereich der Marienbrücke mochte sich Bürgermeister Ledermann nicht anschließen. Dennoch will man sich um eine gediegene Neuanpflanzung bemühen.

Der wiederholt mutwillig beschädigte Bildstock an der Gemarkungsgrenze beider Ortsteile, der aus dem Erlös der 1200-Jahrfeier angeschafft wurde, ist wieder hergestellt, informierte das Ortsoberhaupt.

Die Nachbargemeinde Unsleben beabsichtigt, eine Hobby-Lauf-Strecke auszuweisen, die sich über die Gemarkung Unsleben und Mittelstreu erstreckt. Initiator ist der Arzt Eberhard Helm aus Ostheim, ein Förderer des Jugendsportes. Dieser möchte in einer Veröffentlichung auf ein breites Spektrum sportlicher Möglichkeiten hinweisen, so auch auf die genannte Laufstrecke. Der Gemeinderat erlaubte mit einstimmigen Beschluss die diesbezügliche Nutzung und Beschilderung der betroffenen gemeindeeigenen Wege und würde es gerne sehen, dass in der vorgesehenen Veröffentlichung auch die in Betracht kommenden Gemeinden entsprechend vorgestellt werden.