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gemeinde oberstreu                            von architekturweb
  • Die Streu erhält ein neues Bett
     
     
     
    Oberstreu (m.o.) Zum 31. Dezember läuft der Jagd-Pachtvertrag für das Eigen-Jagdrevier Bischofswald aus, so dass zum 1. Januar 2004 die Neuverpachtung ansteht, informierte Bürgermeister Stefan Ledermann die Gemeinderäte. Der bisherige Jagdpächter hat sich noch nicht festgelegt, ob er weiterhin an der Pacht interessiert ist.

    Der Gemeinderat möchte das Revier auf jeden Fall den einheimischen Jägern überlassen, mit denen man bisher gut zusammen arbeitete. Das Gremium beschloss einstimmig, zunächst einmal alle Jagdschein-Inhaber in beiden Ortsteilen von der bevorstehenden Neuverpachtung in Kenntnis zu setzen und ihnen Gelegenheit zu geben, bis zum 31. Mai ein Preisangebot einzureichen.

    Im Vorgriff auf die geplante kommunale Entlastungsstraße in Mittelstreu einerseits, als auch zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und aus ökologischen Erwägungen andererseits möchte das Wasserwirtschaftsamt schnellst möglich die Verlegung der Streu in Angriff nehmen. Diese Maßnahme ist von den zuständigen Behörden geprüft. Die Kosten von rund 100 000 Euro trägt der Bezirk Unterfranken, ferner stellt der Freistaat Bayern Zuschüsse in Aussicht. Die Gemeinde muss sich mit 10 000 Euro beziehungsweise mit zehn Prozent der endgültigen Kosten beteiligen.

    Weiterhin wurde eine Vereinbarung zwischen der Gemeinde und dem Straßenbauamt Schweinfurt über die Kosten für die Planung der vorgesehenen kommunalen Entlastungsstraße Mittelstreu genehmigt. Die Kosten werden entsprechend den Baulängen der Straßen aufgeteilt.

    Zum Abschluss der öffentlichen Sitzung wurden die Termine für die Bürger-Versammlungen festgelegt. Diese finden statt am Mittwoch, 12. März, in Mittelstreu (TSV-Heim) und am Mittwoch, 26. März, in Oberstreu (Mehrzweckhalle).
     
     
    Altpapiersammlung in Mittelstreu
    Die Kolpingfamilie Mittelstreu
    führt am Samstag, 1. März, eine
    Sammelaktion für Altpapier, Alt-
    kleider und gebrauchtes Schuhwerk
    durch. Das Altpapier soll gebündelt,
    die Altkleider in Säcken sowie die
    Schuhe paarweise verknotet auf
    dem Gehsteig bereit gestellt werden.
    Die Abholung erfolgt ab 10 Uhr.
    Außerdem werden Briefmarken und
    gebrauchte Brillen gesammelt.

    Bauwasser gibt es weiter umsonst
     
     
     
    oberstreu (m.o.) Zur ersten Sitzung im neuen Jahr war das Ratsgremium der Gemeinde komplett. Bürgermeister Stefan Ledermann gab, bezugnehmend auf die Verbands-Versammlung vom 22. Januar, einen Sachstands-Bericht über die Baumaßnahme des Abwasser-Zweckverbandes Heustreu, dem die Gesamtgemeinde Oberstreu-Mittelstreu angehört. Für die im Bau befindliche Groß-Kläranlage, die im September dieses Jahres in Betrieb genommen werden soll, wurden bereits rund eine Million Euro verbaut.

    Vergeben wurden nunmehr die Arbeiten für die Druckleitung von Mittelstreu nach Heustreu, und zwar aufgeteilt in drei Losen an die jeweils günstigsten Anbieter. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 1,064 Millionen Euro. Der Kläranlagen-Wart wird bereits zum 1. April eingestellt.

    Bei Neubauten in der Gemeinde sieht die Beitrags- und Gebühren-Satzung vor, Wassergebühren mit dem Einbau eines Bauzählers oder, so lange ein Bauzähler nicht eingebaut ist, nach dem umbauten Raum in Rechnung zu stellen. Entgegenkommender Weise wurde bisher das für den Bau benötigte Wasser von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt. Erst mit dem Einbau der Wasseruhren nach Fertigstellung des Gebäudes wurden die üblichen Wasserkosten in Ansatz gebracht. Bei dieser Regelung soll es gemäß Ratsbeschluss auch bleiben.

    Im Beteiligungs-Verfahren lag dem Gremium die fünfte Änderung der Gesamtfortschreibung Teil I des Regional-Planes Main-Rhön zur Stellungnahme und Genehmigung vor. In den Änderungen ist die vorgesehene kommunale Entlastungsstraße Mittelstreu berücksichtigt, sonst ist die Gemeinde nicht betroffen.

    Desweiteren beschäftigten Bauanträge des Gremium. Urban Dietz möchte an seinem Anwesen in der Weinbergstraße 5 in Oberstreu einen Windfang anbauen. Christine und Ludwig Geis wollen in der Ziegelhütte in Oberstreu neben dem Anwesen der ehemaligen Raiffeisenbank ein Wohnhaus mit landwirtschaftlichem Nebengebäude errichten. Das geplante Bauvorhaben ergänzt die bereits in diesem Bereich bestehenden Gebäude. Gegen beide Anträge gab es keine Einwendungen.

    Abschlägig beschieden wurde dagegen die Bau-Voranfrage von René Fischer, der das Anwesen Schulstraße 1 in Mittelstraße aufstocken und auf der Grenze ein Garagengebäude errichten möchte. Da auch beabsichtigt ist, im Nebengebäude einen Aufenthaltsraum einzurichten, müsste die erforderliche Abstandsfläche vom Eigentümer des Nachbargrundstücks übernommen werden. Eigentümerin des Nachbargrundstücks ist aber die Gemeinde, die aus grundsätzlichen Erwägungen heraus die Übernahme von Abstandsflächen ablehnt.