|
Die größten Fische sind immer noch im Wasser Die "Beißlust" unter den Fischen hielt an. Nachdem kürzlich eine
Riesenforelle aus dem Grafenbergteich gefischt wurde, gab es viel Anglerglück am vergangenen Sonntag beim Hegefischen des Angelsportvereins (ASV). Mehr als 153 Kilogramm Fisch - darunter
Störe, Zander, Weißfische, Forellen und Karpfen - zogen die zahlreichen Angler aus dem Teich.
Darunter waren auch dicke Brocken: Der größte und schwerste Fisch, ein Karpfen, brachte
ein Gewicht von 6100 Gramm auf die Federwaage. Horst Büttner aus Einhausen holte sich mit diesem Fisch den Titel "Anglerkönig". Den zweiten Platz erreichte Roland Schmidt aus Bad
Neustadt. Er hat sensationelle 33 650 Gramm Fisch an Land gebracht. Dritter mit einem Gesamtgewicht von 14 900 Gramm an Fischen wurde Christian Wirsing aus Salz. Die größte Forelle ging dem
Wülfershäuser Michael Seufert an den Haken. 3000 Gramm brachte der 59 Zentimeter lange Fisch auf die Waage. Seufert kam in der Gesamtwertung auf Platz zwölf.
Das Ergebnis des
vergangenen Jahres hat sich fast verdoppelt, bemerkte Udo Müller vom ASV Oberstreu. Mehrere hundert Kilo Fische seien noch im Teich. Auch etliche Großforellen, von denen noch viele im Wasser
sind, habe man im Verlauf des Hegefischens "springen" sehen. Inwieweit sich hier der Angler seiner besonderen Sprache, des ihm eigenen Lateins bediente, ist allerdings nicht
nachprüfbar. Einen Sonderpreis gab es für den Jugendlichen Sebastian Kellermann. Nach großem Einsatz brachte er einen Fisch an Land, wobei dieser sich außerordentlich gut gewehrt hat und
versuchte, den Angler ins Wasser zu ziehen.
|